Gardasee

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Der Gardasee ist mit seinen 370 Quadratkilometern der größte See Italiens. Er ist aufgeteilt zwischen den Regionen Lombardei (westliches Ufer), Venetien (mediterran bewachsenes östliches Ufer) und Trentino (nördliche Spitze) und ist eine Urlaubslandschaft par excellence.

Das Klima am Gardasee wird "Olivenbaum-Klima" genannt, wegen der charakteristischen Pflanze, die hier die Flora bestimmt. Das Klima verlangt seine Milde und die geringen Temperaturschwankungen dem Wasser des Sees. Seine minimale Temperatur liegt selbst auf dem Grund nie unter 7 Grad Celsius, an der Oberfläche beträgt die durchschnittliche Wärme 22 Grad Celsius. Im Vergleich zu anderen europäischen Seen sind die Sommer am Gardasee warm, aber nicht zu heiß, und die Winter mild mit wenig Regen.

Einige Orte am Gardasee
Garda ist der Hauptort des Sees und liegt am Ostufer in einer geschützten Bucht. In der verwinkelten Altstadt sind besonders die alte Stadtbefestigung und die dreischiffige Kirche S. Maria Maggiore sehenswert.
Riva del Garda ist ein Städtchen am nördlichen Ende des Gardasees und hat einen schönen Hafenplatz mit Bogengängen und Uhrturm. Seine ehemalige Wasserburg La Rocca stammt von den Scaligern. Am Stadtrand bildet der Varone einen 87 m hohen Wasserfall.
Limone ist ein vielbesuchter Fremdenverkehrsort, dessen Bild von terrassenförmigen Zitronengärten bestimmt wird.
In Sirmione (am Südufer des Sees) gingen schon die Römer baden und errichteten sich prunkvolle Villen. Wahrzeichen des Städtchens ist die Wasserburg, ein Scaliger-Kastell.
Salò besitzt ein überwiegend modernes Stadtbild, dass es nach einem Erdbeben 1901 während des Wiederaufbaus erhielt. Es ist die Heimatstadt des hier als "Erfinder der Geige" verehrten Geigenbauers Gaspare Bertolotti (1540-1609).
 

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''go4sun''

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