Emilia - Romagna

 


Nach einer Umfrage ist die Emilia-Romagna die Region Italiens, in der die Mehrheit der Italiener selbst am liebsten leben würden, so wurde z.B. Piacenza als die Stadt mit der höchsten Lebensqualität ermittelt. Neben der Adriaküste, die jedes Jahr Tausende von Urlaubsgästen anlockt, hat die Region mit Bologna, Ferrara, Ravenna und Parma auch Kunststädte von europäischem Rang zu bieten.

Die Emilia-Romagna erstreckt sich der Länge nach, von der Adria-Küste im Osten bis fast zur tyrrhenischen Küste im Westen, wobei sie das kontinentale Italien von dem peninsularischen Teil trennt. Das Rückgrat der Region ist die 187 v.Chr. geöffnete Via Emilia, die von den Römern als Handels- und Heerweg nach Norditalien und Mitteleuropa benutzt wurde. Dabei entstanden aus den so gegründeten Warenlagern und militärischen Stützpunkten Städte wie Rimini, Bologna, Modena oder Parma. Die blühende Landwirtschaft und Industrie in allen Bereichen - vor allem in der Lebensmittelherstellung - haben die Region zu einer der üppigsten Zonen des Landes gemacht.

Schützende und schattenspendende Arkaden in der Altstadt von Bologna und unendlich lange Reihen unzähliger bunter Sonnenschirme auf den sonnigen Stränden der Romagna; moderne, dynamische, reiche und zugleich menschennahe Städte und langgestreckte, von Touristen überfüllte Küsten, die ihren Gästen Sonne, Meer und Vergnügen bieten: Das ist die Emilia-Romagna, aber noch vieles mehr, denn die Region verfügt über eine Unzahl historischer, künstlerischer und kultureller Schätze. Als eine der wohlhabendsten Regionen Italiens bietet sie bedeutende Denkmäler und Meisterwerke der Kunst, alte und berühmte Universitäten sowie moderne Kultur- und Bildungsstätten. In der Hauptstadt Bologna, Sitz der ältesten italienischen Universität, können heute noch herrliche Kunst- und Bauwerke bewundert werden. Nicht zu versäumen sind die byzantinischen Meisterwerke von Ravenna, das mittelalterliche Baptisterium von Benedetto Antelami in Parma, der Malatesta-Tempel von Rimini, die romanische Kirche S. Mercuriale in Forlì, das alte Rathaus von Piacenza, die Wallfahrtskirche Madonna della Ghiara aus dem 17. Jahrhundert in Reggio Emilia, die herrliche Galleria Estense in Modena oder die gut erhaltene Altstadt von Ferrara.

Besondere gastronomische Spezialitäten aus der Emilia-Romagna sind der "Dolce", ein zarter ungesalzener Schweineschinken, der vor allem in den Provinzen Parma und Reggio hergestellt wird, der "Parmigiano Reggiano", ein Parmesankäse, sowie die berühmte Mortadella (Fleischwurst) aus Bologna.
Text©
''go4sun''

 

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